Literatur der Aufklärung

Ihren Ursprung hat die Literatur der Aufklärung in der Philosophie. Die Aufklärung stützt sich auf die Vernunft – also auf unser Denken – und fordert eine neue Gesellschaftsordnung. Die Literatur der Aufklärung setzt sich zum Ziel, diese neuen Werte zu vermitteln. Viele neue Regeln, Herangehensweisen und ganze neue Literaturgattungen prägen die Literatur der Aufklärung. Auf ganz verschiedene Arten wollen die Autoren in der Literatur der Aufklärung ihre Leser zum selbstständigen Denken animieren und zum Aufbegehren gegen Adel und Kirche motivieren.

Im Theater entstehen neue Regeln und mit dem Roman macht die Literatur der Aufklärung eine bis dahin eher unbeachtete Literaturgattung populär. Doch damit nicht genug. In der Literatur der Aufklärung brechen Schriftsteller mit althergebrachten Regeln und Traditionen – allen voran Gotthold Ephraim Lessing. Mit dem bürgerlichen Trauerspiel schafft er eine neue Form der Literatur der Aufklärung. Seine Werke wie „Emilia Galotti“ und „Minna von Barnhelm“ gehören zu den Klassikern der Literatur der Aufklärung.

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